Beschreibung

Kinesiologisches Taping hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Immer häufiger sehen wir im Alltag Menschen, die die meist bunten Bänder auf der Haut tragen – sei es zur Prophylaxe, Therapie oder Rehabilitation. Genutzt werden die Tapes z.B. bei akuten und chronischen Muskel‐, Sehnen‐, Kapsel‐, Band‐ und Gelenkverletzungen, Migräne und Spannungskopfschmerzen sowie Narben. Auch Heilpraktiker wenden diese Technik verstärkt an, um ihre Patienten ganzheitlich zu behandeln. Im Fokus des kinesiologischen Tapings steht die Stabilisierung geschädigter bzw. zu schützender Körperstrukturen, ohne dabei die Bewegungsfreiheit der Gelenke einzuschränken. Außerdem können durch Anhebung des Gewebes Durchblutung und Lymphzirkulation gefördert und so die Heilung der geschädigten Struktur aktiviert werden.

Sind im Tape zusätzlich pflanzliche Extrakte wie z.B. Arnica montana, Rhus toxicodendron und Ruta graveolens integriert, können die Eigenschaften des Tapes wirkungsvoll unterstützt werden. Da die pflanzlichen Extrakte direkt an der geschädigten bzw. zu schützenden Körperstruktur zur Anwendung kommen, kann im Gegensatz zu Tabletten eine Belastung des gesamten Organismus (z.B. Magen) vermieden werden. Die Behandlung von Patienten mit kinesiologischen Tapes, die pflanzliche Extrakte beinhalten, wird häufig auch als Kinesiologisches Taping 2.0 bezeichnet.

Das Seminar richtet sich an Heilpraktiker, die das kinesiologische Taping erlernen oder auffrischen wollen und die an Kombination mit pflanzlichen Extrakten als Behandlungsform interessiert sind. Dementsprechend gliedert sich das halbtägige Seminar wie folgt:

  • Kurze Materialeinführung Kinesiologisches Taping
  • Wirkungsspektrum und Farbenphilosophie
  • Praktische Anwendung
  • Abrechnungsmöglichkeiten

Jeder Teilnehmer erhält ein eigens auf den Kurs zugeschnittenes Handout.
Bitte denken Sie daran, dass wir gegenseitig die Tapes auf die Haut kleben und lockere bzw. Sport‐/Badekleidung praktisch wäre.

Mit freundlicher Unterstützung der Aktimed GmbH, Heidelberg

Referent*In: Beate Heydkamp