Beschreibung

In diesem Tagesseminar erfahren Sie, wie der Referent bei der Anamnese und beim Erstellen einer Verdachtsdiagnose vorgeht und wie er Gesichtszonen, die Veränderungen aufweisen, direkt und gezielt mit Monolux behandelt. Sie lernen die Naturelle und Kriterien der Gesichtsdiagnose und die Areale der Organsysteme kennen. Aus der Körper- und Gesichtsform lassen sich psychophysiognomisch Qualitäten und Fähigkeiten zur Persönlichkeit ableiten, was in der Beratung und Anamnese von unschätzbarem Wert ist. Ein Ernährungsnaturell denkt z.B. vorwiegend ökonomisch und ist gerne in Gesellschaft, das Bewegungsnaturell ist willensstark, trifft schnell und entschlossen seine Entscheidungen, während ein kreatives Empfindungsnaturell zuerst den Sinn und die Ästhetik in einer Sache sucht. Grundlage der Gesichtsdiagnose ist die Pathophysiognomik nach Natale Ferronato, die Lehre der organ- und funktionsspezifischen Krankheitszeichen im Gesicht, danach hat jedes Organ eine exakte Ausdruckszone. Schwellungen, Dellen, Farb- und Strukturveränderungen ermöglichen eine Hinweisdiagnostik und machen organische Belastungen und Funktionsschwächen bereits bei der Anamnese deutlich. Die Schwächezeichen bestehen oft lange bevor sich ein Symptom spürbar wird. Es kann dabei auch die Haut als unser größtes Organ betroffen sein. Daher stellt sich die Frage: Wie unterscheide ich Hautzeichen von Krankheitszeichen? Ebenso können sich die Zeichen im Lauf einer Therapie verändern, und damit wirf die Pathophysiognomik mit geübtem Blick auch zu einer hervorragenden Verlaufskontrolle. Zwölf Hirnnerven steuern die Funktionen der Organe und bringen die Informationen, welche im Mittelhirn verschaltet werden, auf die Gesichtshaut. Der Nervus Trigeminus projiziert dabei die Organinformationen in bestimmte Areale auf die Gesichtshaut und damit erreicht umgekehrt der therapeutische Impuls auch wieder das Organ. Das Gesicht ist somit ein Somatotop, wie wir es von anderen Reflexsystemen bereits kennen. Veränderungen auf der Gesichtshaut können daraufhin direkt und gezielt mit Monoluxlicht behandelt. Der Referent stellt den Teilnehmern zu Übungszwecken verschiedene Modelle des Monolux Pens zur Verfügung. Die Erfahrungen mit der Monoluxtherapie an den Gesichtszonen können auf alle Reflexzonen übertragen und sofort in der Praxis umgesetzt werden

Mit freundlicher Unterstützung der Münch Akademie, München.

Referent*In: Michael Münch