Beschreibung

Die Stirnakupunktur ist eine Spezialform unter den Akupunkturverfahren, da sie nicht auf den Prinzipien der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) beruht. Bei dieser Akupunkturform werden gesonderte Punkte im Stirnbereich gestochen.

Die Punkte der Stirnakupunktur sollen gezielt die Gehirnbereiche stimulieren, die für besseres Sehen und gesunde Augen zuständig sind und dabei die Funktion des menschlichen Sehzentrums unterstützen. Eine Studie kam zu dem Schluss, dass die Akupunktur im Stirnbereich die Zentralarterie des Sehnervs günstig beeinflussen und dies unter bestimmten Umständen zu verbesserter Sehkraft führen kann.
Ein weiterer Aspekt der Stirnakupunktur ist die unkomplizierte Erreichbarkeit der Akupunkturpunkte und ihre Akzeptanz bei schmerzempfindlichen Patienten, da die Punkte auf der Stirn als weniger schmerzhaft empfunden werden als in anderen Akupunkturarealen.

Diese Akupunkturform stellt für sich allein eine wirkungsvolle Therapiemöglichkeit dar und ist darüber hinaus für diejenigen Therapeuten eine Bereicherung ihres Behandlungsspektrums, die bereits mit der Augenakupunktur arbeiten.

Referent*In: Petra Lidl