Beschreibung

Psychische Akutfälle treten bei Patienten mit der Prädisposition – Posttraumatische Belastungsstörung auf. Durch eine einschneidende Veränderung im Alltag der Patienten, wie Beispielsweise eine Überforderung durch erhöhte Belastungen in Beruf und Familie führen zu einer Abnahme der Stressresilienz, Schwächung des Immunsystems und zu einer Insuffizienz des Hormonsystems.

Die bis zu diesem Zeitpunkt funktionierende Kompensation der Symptome (PTBS) wird instabil und Selbstregulation sowie Selbstkompetenz sind nicht mehr ausreichend möglich. Die Patienten entwickeln massive Angststörungen mit Panikattacken, depressive und aggressive Verhaltensweisen, sie isolieren sich und entwickeln Sozialphobien. Aus diesen Verhaltensstörungen entstehen bei entsprechender Vorbelastung in relativ kurzer Zeit körperliche Beschwerden. Beispielsweise zeigt sich die, durch die Corona Maßnahmen verursachte psychische Belastungsstörung mitunter erst nach Jahren.

Dem Patienten selbst ist nicht bewusst, was ihn gerade jetzt so aus der Bahn schmeißt, er kommt mit unklaren Symptomen in die Praxis und kann sich nicht so recht äußern. Kognitive Sprachblockaden, starke Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, starke innere Unruhe, Zittern, Atemnot und Weinkrämpfe sind nur ein Teil der möglichen Symptome. Die Hemmschwelle ist teilweise so groß, dass die Patienten starkes Abwehrverhalten zeigen und nicht bereit sind sich auf psychische Unterstützung einzulassen.

Seminarinhalt:

·        Posttraumatische Belastungsstörung – Definition, Folgeerkrankungen

·        Psychischer Akutfall – Definition

·        Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

·        Stressresilienz – Bedeutung für die psychische Stabilität

In meinem Praxisseminar vermittle ich Ihnen, wie Sie einen psychischen Akutfall erkennen und was Sie tun können um Ihren Patienten zu stabilisieren.
Es wird Ihnen danach leichter möglich sein, eine Traumatisierung in den Erkrankungen Ihrer Patienten zu erkennen.

Referent*In: Petra Maria Quack